AH-Tour nach Köln
Am 9.7. war es endlich soweit: Unsere Tour nach Köln stand an.
11.30 Uhr ging es in Arzbach los und ab Koblenz mit dem Zug dann weiter Richtung Köln.
In Köln angekommen genehmigten wir uns zunächst im Gaffel ein paar Kölsch,
bevor wir unsere Kölsch-Tour mit Führung starteten.
Nach einem gemütlichen Abendessen in einer typischen Kölner Brauereikneipe
ließen wir den Abend am Heumarkt ausklingen.
Ich denke, alle hatten ihren Spaß und sind auch, wenn auch etwas angeschlagen,
wieder gut zu Hause gelandet.
Danke an alle die mitgeholfen haben, diesen schönen Tag zu gestalten,
hier besonderen Dank an Erik Labonte, der die Planung übernommen hatte und an
Gerd Heimann, der seinen Job als Finanzminister wie immer hervorragend erledigt hat.
Ebenfalls danke an alle, die uns nach Koblenz gefahren haben!
AH am Start beim Mittelrheinmarathon:
Das die AH des SV Arzbach zu sportlichen Höchstleistungen in der Lage sind, bewiesen sie beim diesjährigen Mittelrheinmarathon in der Kategorie Team-Marathon.
Lange hatte sich die Truppe um Präsi Michael Labonte auf dieses Event vorbereitet. So manches mal hatte der ein oder andere während der Vorbereitung seine Teilnahme verflucht, war doch das
Laufen ohne Ball bisher nicht jedermanns Sache.
Am Samstag, den 28.05. war es dann soweit: 3 Staffeln a 4 Läufer hatte man gemeldet.
1. Strecke Boppard - Hirzenach:
Um 17.30 Uhr fiel der Startschuss für die 1. Staffel. Die Teilnehmer Erik Labonte, Ralf Schüller und Gerd Engel starteten von Boppard in Richtung Hirzenach. Auf der anspruchsvollen Strecke
gaben die drei mächtig Gas. Die knapp 11 km rannten sie in der famosen Zeit von 52 Minuten und übergaben das Staffelholz an die sichtlich überraschten nächsten Läufer.
2. Strecke Hirzenach - Boppard:
Tim Wittler, Markus Renzel und Bernd Kaltenhäuser gingen ins Rennen. Beim ersten Anstieg ließen sie es noch ruhig angehen, hatten aber bereits kurz darauf, angetrieben den Routinier dieser
Gruppe Bernd Kaltenhäuser (hat schon einen Berlin-Marathon in
den Knochen), das vorgesehene Lauftempo erreicht. Nach etwa 10 Kilometern erreichten die drei ebenfalls nach Klasselauf ihr Ziel wieder in Boppard und übergaben an die 3 Staffel.
3. Strecke Boppard - Rhens:
Als 3. Gruppe starteten Michael Labonte, Reiner Gerharz und Rene Müller. Ihre Strecke erwies sich im nachhinein als die Längste (11,5 km). Hinzu kam, dass Reiner Gerharz gehandicapt
(zunächst Magen-Darmgrippe, danach Zerrung) auf die Stecker ging. Getapt und mit Trombosestrumpf zusammengeschnürt hielt die angeschlagene Wade dem hohen Tempo von Michael Labonte jedoch Stand.
Kurz vor dem Ziel wurde die 4. Gruppe per Handy informiert, dass die Läufer in 10 Minuten in Rhens eintreffen würden. Sehnsüchtig erwartete die 4. Staffel und ebenfalls die in Rhens angekommene 1.
und 2. Staffel ihre Mannen. Als nach 15 Minuten immer noch keiner der Gelb-Schwarzen zu sehen war, machten sich alle große Sorgen. War das Tempo zu hoch? Hatte Reiners` Wade doch nicht gehalten? Nach
weiteren langen 5 Minuten erreichte die 3. Gruppe schließlich das Ziel in Rhens. Keiner der Befürchtungen war eingetroffen! Man hatte schlichtweg zu früh das Ziel vor Augen gesehen.
4. Strecke Rhens - Koblenz (Zielankunft):
Nun begab sich die 4. Gruppe mit Diana Salzer, Edwin Fries und Jörg Geisen auf die Strecke. Die übrigen Läufer machten sich per Bus ebenfalls auf den Weg nach Koblenz, lag doch die
Sensation in der Luft...
Die letzten 10 km hatte man ursprünglich ohne Zeitvorgabe vorgesehen. In diesem Glauben ging auch Diana Salzer, die kurzfristig für einen anderen AH-Läufer eingesprungen war, ins Rennen. Jörg
Geisen und Edwin Fries aber hatten quasi Blut geleckt und längst nur noch die 4 Stunden Marke im Auge, behielten es jedoch zunächst für sich. Begleitet vom Betreuer- und Kamerateam Sascha und Susanne
liefen die drei souveräne Kilometerzeiten. Auffallend war jedoch, dass Edwin und Jörg ständig auf der Stoppuhr bzw.das Handy die Kilometerzeiten kontrollierten. Ab Kilometer 40 gaben die drei dann
nochmal richtig Gas und liefen die letzten Kilometer in rasantem Tempo. Bei Kilometer 42 war die Messe gehalten. Die nie für möglich gehaltenen 4 Stunden würden fallen. Die restlichen 9 Läufer
stießen unter großem Applaus der Zuschauer zu den 3 Schlussläufern dazu und liefen gemeinsam in der Fabelzeit von 3 Stunden 56 Minuten 41 Sekunden über die Ziellinie. Was für
ein toller Lauf!!!
Alle Läufer waren begeistert von ihrer eigenen Leistung sowie der geschlossenen Mannschaftsleistung. Ein Wiederholung ist sicher vorgesehen. Danke nochmals an alle Läufer, die sich die Zeit
genommen haben, durch die Wälder von Arzbach zu laufen. Danke aber auch an die Läufer, die ebenfalls teilnehmen wollten, aber leider aus gesundheitlichen Gründen absagen mussten.