2016

29.12.2016

 

Köppeltour 2016

 

Der Aufstieg zur höchsten Erhebung des Rheinischen Westerwalds, der Montabaurer Höhe dauert von Arzbach rund 2,5 Stunden mit kurzer Rast auf dem Hillscheider Stock.

Zwischen den Jahren genossen die Alten Herren vom Sportverein Arzbach bei besten Bedingungen die Winterwanderung zur Köppelhütte und dem legendären Aschenbraten.

Das Ziel wurde schnell erreicht und die Gäste vom Limes empfing wieder einmal das zünftig rustikale Blockhaus gleich unter dem imposanten Betonzylinder des Aussichtsturms.

Die Arzbacher brachten an diesem Nachmittag genug Zeit mit; denn es dauert geraume Zeit den Aschenbraten à la minute zuzubereiten, und anders wäre er wohl nicht er selbst; denn das Fleisch muss in seiner Folienpackung im Ofen durchgaren und frisch ausgewickelt serviert werden.

Die Wartezeit verkürzten die Herren beim Plausch untereinander und Besuchern aus der Umgebung, die über weitere Attraktionen der Gegend erzählten.

Anschließend folgten die Männer noch einer Empfehlung der Einheimischen: „Da muss man hinterher unbedingt einen Köppel-Geist trinken!“. Das ist ein rötlicher, nicht süßer Kräuterbitter, der den Magen nach dem Aschenbraten aufräumt.

Wer mochte, konnte sich die Kalorien auch gleich wieder abtrainieren. Bei Stimmungsmusik wurde geschunkelt und getanzt - oder Mann ging die rund 170 Stufen auf den knapp 40 Meter hohen Aussichtsturm. Von hier hatten die Besucher bei klarer Sicht einen tollen Blick über den Westerwald und sogar bis zur Eifel, zum Siebengebirge oder zum Taunus.

Die Rückreise am frühen Abend gestalteten die Oldies per Taxi und zum Abschluss des Ausfluges besuchten sie den örtlichen Italiener.

08.-10.09.2016

 

Tour 2016 Alte Herren SV Arzbach

 

Tag 1, Bad Ems – Brodenbach – Ehrenburg

 

Durch grandiose Landschaften an den Steilhängen der Mosel, tiefe Felsschluchten, entlang quirliger Bäche, hinabtauchen ins Mittelalter auf der wildromantischen Ehrenburg, gekrönt durch spektakuläre Ausblicke auf Mosel und Moseltal.

Das alles erlebt man beim Bergschluchtenpfad Ehrenburg, der mit einer Länge von 18,6 km und 879 Höhenmetern ein eher mit "schwer" zu kategorisierender Traumpfad ist.

Los ging es am vergangenen Donnerstag in Bad Ems per DB Regio. Der Verkehrsdienstleister bietet attraktive Angebote, wenn sich Freunde in ihrer Freizeit zusammenfinden.

Ziel war Brodenbach, hier startet der Wanderweg und führte die Mitglieder des Arzbacher Sportverein zunächst ins Brodenbachtal. Gesäumt von steilen Hängen ging es auf schmalen Pfaden bergauf, was mit spektakulären Aussichten belohnt wurde. Die folgende Passage durch den Moselhang führte zur Teufelslay Schutzhütte, hier lag dem Wanderer die Mosel zu Füßen. Als nächstes stand die Eroberung und Umrundung des Schafberges an, von dem sich ein Panoramablick über die gesamte Region bot. Am langen Berg führte der Weg dann über Nörtershausen zurück in das Brodenbachtal.

Die ursprüngliche Natur, die steilen Felsen und geheimnisvollen Höhlen sowie das Donnerloch mit seinem Wechselspiel von Fels und gurgelndem Wasser zogen die Fußballer  in ihren Bann. Nach Verlassen des Tals stand die mächtige Ehrenburg als nächstes Ziel im Visier. Trutzig thront sie auf einem Felssporn hoch über dem Ehrbachkamm und lässt echtes „Mittelalterfeeling“ aufkommen.

Die Arzbacher  Alten Herren reihten  sich ein in die Scharen edler Damen und Herren, die seit 850 Jahren auf der Ehrenburg zu Gast sein durften. Alter Tradition zufolge genießen Gäste der Burg noch heute den Schutz und die Gastfreundschaft der stolzen Ritter von Ehrenberg.

Hier erlebten Sie höfisches Mittelalter in friedlicher Koexistenz mit unserer Zeit und gaben sich dank der mittelalterlichen Prominenz in der Zimmerausstattung - von Hildegard von Bingen bis Leonardo da Vinci - dem Traum hin, selbst als Handelsreisender, Pilger oder gar adliger Ritter in den düsteren Jahrhunderten unterwegs zu sein.

Nach reichhaltigen Frühstück starteten die Männer um Michael  Labonte in aller Ruhe in einen neuen Tag...

 

Tag 2, Brodenbach – Ediger Eller - Cochem

 

Die Wanderer der Alten Herren aus Arzbach, fühlten Sie sich gut vorbereitet auf die nächste Etappe „Besteigung des Calmont“. Hatten sie doch, hoch oben über dem atemberaubend steilen und dicht bewaldeten Ehrbachtal, Ihr Haupt auf wolkenweiche Kissen in der Ehrenburg gebettet.

Der Calmont ist der steilste Weinberg Europas. Bereits die Römer pflegten an den sonnigen Steillagen ihre Weinstöcke im warmen Schiefer. Der Name Calmont entstammt wahrscheinlich dem lateinischen „calidus mons“ und bedeutet „Heißer Berg“. Diese anspruchsvolle Tour führte von Ediger Eller durch die Weinberge hoch hinauf zum Bremmer Höhenkreuz.

Ein Stück ging es auf dem Moselhöhenweg zum Aussichtspunkt Vierseenblick und wieder hinab zur Eller Galgenlay, wonach der Calmont über den Klettersteig zurück zum Ausgangspunkt durchquert wurde. Hinter jeder Wegebiegung boten sich fantastische Panoramablicke in das Moseltal sowie den gegenüberliegenden Petersberg und die Klosterruine Stuben.

Diese Tour war kein Sonntagsspaziergang, stellte jedoch an die Alpenerprobten geübten Wanderer vom Limes keine große Herausforderung. Verfügten doch alle Teilnehmer über festes Schuhwerk, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Nach Ankunft in Ediger Eller und kurzer Rast, wurde der nächste Übernachtungsstandort Cochem per Zug angefahren.

Die charmante Stadt unter der Reichsburg, mit ihrer tausendjährigen Geschichte ist ein Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische. Zahlreich gut erhaltene Reste der historischen Stadtmauer mit ihren alten Befestigungswerken zeugen noch heute von der belebten Vergangenheit Cochems.

Mitten in Cochem besuchten die Teilnehmer ein uriges Tanzlokal im Stil einer bayrischen Alpenhütte. Bei besten Hits und einer großen Auswahl an Getränken tauchte Mann in das  Partygeschehen bis in die frühen Morgenstunden ein.

Ohne Frühstück starteten die Männer um ihren Präsidenten Michael Labonte mit Mangel an Schlaf in einen neuen Tag…

 

Tag 3, Cochem – Traben-Trarbach

 

Leinen los hieß es 8.30 Uhr in Cochem auf der MS Maria Beilstein. Die Reisegruppe erwartete Idyllische Landschaften, historische Burgen und schöne Ortschaften an der Mosel.

Neue Bekanntschaften, neue Lieder und interessante Weine.

Erholung war angesagt am dritten Tag, beim langen Wochenend Ausflug der Alten Herren aus Arzbach.

Ein Weinbotschafter aus Rheinland-Pfalz führte unterhaltsam durch eine Weinprobe. Er erklärte den Reisenden an Bord das Etikett der Weinflasche oder wie man im Restaurant auf einer Weinkarte erkennt, welche Geschmacksstufe ein Wein besitzt trocken, halbtrocken, lieblich oder süß und was das eigentlich bedeutet. Und warum kann Wein von ein und derselben Rebsorte mal trocken und mal süß schmecken?  

Die Fahrzeit verging im Nu und in Traben-Trarbach endete die Reise auf der Mosel.

Die Stadt an der Mittelmosel liegt am Kopf einer engen Moselschleife, wobei seit 1898 eine Brücke die Stadtteile Traben und Trarbach verbindet. Wein- und Sekthandel sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Stadt, wenn auch der Tourismus in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.

So beliebt wie die Stadt ist auch die Mittelmosel Jugendherberge Traben-Trarbach, in der die Männer aus Arzbach Unterkunft fanden. Die Herberge bietet einen schönen Blick auf die Mosel und ist ein begehrter Ausgangspunkt, um die Schönheit und Unverwechselbarkeit des Moseltals kennenzulernen.

Stil und Flair der Wein- und Jugendstilstadt mit ihren romantischen Fachwerkhäusern, erkundeten die Ausflügler und den Abschluss des Tages bildete der Besuch eines Weinfestes mit Live Musik.

Eine vierköpfige Akustik-Formation mit zweistimmigem Gesang, Gitarre, Bass und Cajon/Percussion. Gefühlvolle Stimmen, untermalt mit authentisch akustischem Background gaben eine leidenschaftliche Atmosphäre und nahmen die Zuhörer aus dem südlichen Westerwald mit auf eine Reise zur Musik in ihrer reinsten Form.

Ein gelungener Abschluss eines grandiosen Wochenendes.

Das Fazit unseres Präsidenten Michael Labonte: „Ich glaube es war eine wunderschöne Tour. Danke an alle Teilnehmer die diesen Event zu einem echten Erlebnis gemacht haben.“

 

03.09.16

 

Tennisturnier der Alten Herren Arzbach

 

Die dritte Ausgabe des AH-Tennisturniers fand am 3. September 2016 bei bestem Wetter statt. 9 Spieler kämpften in 9 Runden im Doppelmodus um die Punkte. In jeder Runde, die jeweils komplett neu ausgelost wurde, stand der Spaß am Spiel im Vordergrund. Trotzdem gab es jede Menge hart umkämpfte Ballwechsel. 

Turnierfavorit Jörg Geisen siegte schließlich mit 6 Siegen und 2 Niederlagen aus 8 Partien vor Bernd Kaltenhäuser und Jürgen Kottemer.

Mit dem ein oder anderen Bier ließen wir den Nachmittag ausklingen. Alle freuen sich auf die Neuauflage im kommenden Jahr.

14.05.16

 

Tippspiel Rückrunde 15/16

 

InderEck71, Mini-Praeses und ICH heißen die Tippsieger der Rückrunde! Schon früh setzten sich die beiden Erstplazierten ab, so dass es nur noch um Platz 3 richtig spannend war.

Die Sieger der Hinrunde landeten abgeschlagen im hinteren Bereich der Tabelle.

Auch im Gesamtergebnis sind die Rückrundensieger vorne; allerdings in umgekehrter Reihenfolge.

15.01.16

 

Jahresabschlusssitzung

 

Im Bierhaus fand die diesjährige Sitzung statt. Michael blickte auf ein ereignisreiches Jahr mit vielfältigen Aktivitäten zurück und gab auch einen Ausblick auf das Jahr 2016, in dem die EM auf dem Programm steht und auch wieder eine mehrtägige AH-Tour.

Abgerundet wurde die Sitzung mit dem Alles-Inklusive-Angebot der Gastätte am Bierhaus. So konnten wir bei gutem Essen und Getränken die Sitzung ausklingen lassen.